Der Guide für öko-faire Mode: Mit BUY GOOD STUFF lokal nachhaltig einkaufen

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Mit dem Einkaufsführer BUY GOOD STUFF lokal nachhaltige Modeshops finden

Der Guide für öko-faire Mode: Mit BUY GOOD STUFF lokal nachhaltig einkaufen

Liebe Leserin, lieber Leser,

durch die intensive Berichterstattung in den Medien weiß mittlerweile fast jeder, dass unsere Bekleidung in der Regel weder ökologisch noch fair hergestellt worden ist. Wenn ich durch die Düsseldorfer Innenstadt gehe und bei den großen Anbietern wie Peek & Cloppenburg, Karstadt, Kaufhof etc. nachhaltige Mode suche, finde ich nicht viel – im Verhältnis zum riesigen Sortiment.

Dabei gibt es reichlich Anbieter mit öko-fairer Mode, gerade in den großen Städten. Zumeist kleine Stores, die im ganzen Stadtgebiet verstreut liegen. Wo und wie diese zu finden sind?  Die Antworten liefert der sehr empfehlenswerte und kostenlose Fair Fashion Einkaufsführer BUY GOOD STUFF.

Diesen von der AMD Akademie Mode & Design (1) auch mit Kooperationspartnern (2) entwickelten Shopping Guide gibt es mittlerweile für die Städte Berlin, Bonn, Düsseldorf, Köln, München und für die Region Ruhrgebiet. Der BUY GOOD STUFF Guide ist in unterschiedlichen Formaten verfügbar: als Website www.buygoodstuff.de, zum Download als PDF oder als Print-Magazin.

Studierende der AMD entwickelten das gestalterische und inhaltliche Konzept von BUY GOOD STUFF. Wie modisch und attraktiv nachhaltige Kleidung sein kann, zeigen sie mittels liebevoll gestalteter Modefotostrecken. Sowohl die Internetseite als auch die Broschüren sind eine Augenweide!

Tipps + Kicks:

Sehr praktisch finde ich die Shoppingmap der Internetseite www.buygoodstuff.de, die es dort aktuell für die Städte Bonn, Düsseldorf, Köln und München gibt. Über den Navigationspunkt „Storeregister“ öffnest Du für Deine Stadt die Map – und Du siehst auf einem Blick, wo genau die Shops mit der nachhaltigen Mode zu finden sind. (3)

Mittels Markierungen sind die Stores in den verschiedenen Stadtvierteln angezeigt. Mit einem Klick auf den Markierungspunkt erfährst Du Details zum Anbieter und zum Sortiment, beispielsweise wieviel Prozent des Angebots nachhaltig ist und welche Textillabel verwandt werden. Über „mehr erfahren“ findest Du das Shop-Portrait mit der Philosophie, die dahinter steht.

In der Rubrik “Labelportraits” siehst Du die Hintergrundinformationen zu den Modelabels. In den Rubriken „all about eco“ und „Magazin“ werden wichtige Fragen zum Umweltschutz und zu fairen Arbeitsbedingungen in der Bekleidungsproduktion beantwortet und eine Fülle an Fakten geliefert.

Fazit:

Mit dem Fair Fashion Shopping Guide BUY GOOD STUFF wird – zumindest für einige große Metropolen – die Suche nach lokal verfügbarer öko-fairer Mode deutlich einfacher. Zudem geben die Label- und Storeportraits Einblicke in die Welt der nachhaltigen Mode. Aber auch die Schattenseiten der konventionellen Textilindustrie werden in spannenden Reportagen eindringlich gezeigt. Hoffentlich wird BUY GOOD STUFF noch für weitere Städte und Regionen entwickelt.

Wer in seiner Stadt nicht fündig wird, kann über das Internet nachhaltige Mode finden, bei Online-Shops wie beispielsweise

Greenality https://www.greenality.de/ oder

Avocadostore https://www.avocadostore.de/nachhaltige-mode.

Die Nachhaltigkeits-Plattform Utopia hat eine Bestenliste von nachhaltigen Modeshops veröffentlicht, mit den Bezugsquellen. (https://utopia.de/bestenlisten/mode-shops-nachhaltige-mode/ )

Herzliche Grüße

Elke Vohrmann

 

Quellen:

(1) AMD Akademie für Mode & Design https://www.amdnet.de/

Initiatorinnen des Projekts BUY GOOD STUFF sind Dipl. Designerin Ina Köhler, Studienleitung Modejournalismus/Medienkommunikation und Prof. Dr. Elisabeth Hackspiel-Mikosch, AMD Akademie Mode & Design Düsseldorf

(2) Beispielsweise ist der Fair Fashion Shopping Guide Ruhrgebiet ein Kooperationsprojekt von Engagement Global, AMD Akademie Mode & Design Düsseldorf, Netzwerk Faire Metropole Ruhr, Seminar für Kulturanthropologie des Textilen (TU Dortmund)

(3) BUY GOOD STUFF hat die Shops ausgewählt, die aufgrund von Befragungen glaubwürdig fair produzierte und/oder ökologisch nachhaltige Mode anbieten. Glaubwürdig nachhaltig ist Kleidung, die mit vertrauenswürdigen Siegeln zertifiziert ist oder deren faire Produktion vom Händler selber überprüft wurde. Zudem werden neben Secondhandläden auch Mode-Ateliers ausgewiesen, in denen vor Ort Kleidung produziert wird, da dort von fairen Arbeitsbedingungen nach den deutschen Arbeitsschutzgesetzen ausgegangen werden kann.

Foto: © Elke Vohrmann

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