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Die neue CO2-Abgabe – ein guter Weg zur Rettung des Klimas?

CO2-Abgabe für Wärme und Verkehr

Die Bundesregierung hat mit Beginn 2021 eine CO2-Bepreisung für die Bereiche Wärme und Verkehr eingeführt.

Die neue CO2-Abgabe – ein guter Weg zur Rettung des Klimas?

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Anfang 2021 eingeführte CO2-Abgabe, auch CO2-Steuer genannt, spüre ich deutlich im Portemonnaie, bei jedem Tanken. Der Liter Benzin kostet aktuell (Ende 02/2021) schon zeitweise mehr als 1,50 Euro. Doch da kommt noch viel mehr auf uns zu, Jahr für Jahr. Wir sollen ja bis 2050 von jetzt 11 Tonnen Treibhausgasemissionen jährlich pro Person auf unter 1 Tonne kommen!

Das sollten Bürger und Unternehmen wissen:

  • Wie funktioniert die CO2-Bepreisung für Verkehr und Wärme?
  • Wie teuer wird es in Zukunft für Unternehmen und Bürger?
  • Wie unfassbar hoch sind die gesamten Umweltkosten pro Tonne CO2?

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Deine persönliche CO2-Bilanz: So findest du deine stärksten Stellschrauben für einen kleineren Klimafußabdruck

Klimafußabdruck verkleinern

Der Klimafußabdruck des deutschen Durchschnittsbürgers lag 2018 bei rund 11,2 Tonnen Treibhausgasemissionen. Zielgröße für Deutschland ist eine Pro-Kopf-Emission von einer Tonne pro Jahr in 2050!

Deine persönliche CO2-Bilanz: So findest du deine stärksten Stellschrauben für einen kleineren Klimafußabdruck

Liebe Leserin, lieber Leser,

einer meiner guten Vorsätze für 2021 ist: Ich will meinen Klimafußabdruck auch in diesem Jahr weiter verkleinern. Das Internet und die Medien sind voller guter Tipps, was jeder machen kann. Ich fühle mich manchmal überfordert von dieser Flut an Möglichkeiten, und viele andere Menschen auch.

Ich wollte herausfinden, mit welchen Verhaltensweisen ich im Lebensalltag meinen Klimafußabdruck am stärksten beeinflusse.

Dabei entdeckte ich den neuen CO2-Rechner des Umweltbundesamtes (1), den ich sehr empfehlen kann. Ich erhielt leicht und zügig eine Bestandsaufnahme meines aktuellen Fußabdrucks für die Lebensbereiche Wohnen, Mobilität, Reisen, Ernährung und Konsum, mit wichtigen Antworten auf meine Fragen:

  • Wodurch verursache ich aktuell die wesentlichen Treibhausgasemissionen?
  • Womit kann ich in Zukunft wesentliche Verbesserungen erreichen?

Übrigens: Ein kleinerer Klimafußabdruck wird ab 2021 auch für unser Portemonnaie immer wichtiger. Deutschland und andere europäische Länder führen einen CO2-Preis für fossile Heiz- und Kraftstoffe ein. Diese werden umso teurer, je mehr Kohlendioxid bei ihrer Verbrennung frei wird. (2)

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Lieferkettengesetz ab 2021 geplant. Womit die Wirtschaft rechnen muss.

Lieferkettengesetz

Das in Planung befindliche Sorgfaltspflichtengesetz der Bundesregierung wird häufig Lieferkettengesetz genannt.

Lieferkettengesetz ab 2021 geplant. Womit die Wirtschaft rechnen muss.

Liebe Leserin, lieber Leser,

Unternehmen aus allen Branchen und in allen Größen haben mit einer großen Herausforderung zu kämpfen: Es gilt, für die von ihnen angebotenen Produkte/Dienstleistungen die vorgeschaltete globale Lieferkette sozial- und umweltverträglich zu gestalten.

Leichter gesagt als getan. Selbst ein simples T-Shirt durchläuft vom Anbau der Baumwolle, der Verarbeitung dieses Rohstoffes zum Garn, dem anschließenden Weben, Färben,  Nähen, Bedrucken etc. bis zur Anlieferung beim deutschen Händler zig Verarbeitungsschritte, und zwar bei zig Zulieferern in zig Ländern der Erde.

Bislang lassen viele deutsche Unternehmen im Ausland ihre Produkte durch Zulieferer billig produzieren, oft unter zerstörerischen Bedingungen für Mensch und Natur. Was Zerstörung konkret bedeutet, kannst Du in Fallbeispielen (1) sehen. Dafür können deutschen Unternehmen bisher nicht belangt werden.

Seit Monaten streiten Politiker der Bundesregierung, wie hier gesetzlich Abhilfe geschaffen werden kann. Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) und Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) wollen ein Lieferkettengesetz bzw. Sorgfaltspflichtengesetz spätestens in 2021 verabschieden. Dadurch sollen die Unternehmen verpflichtet werden zu überprüfen, ob ihre Geschäftsaktivitäten sich potentiell oder tatsächlich nachteilig auf international anerkannte Menschenrechte auswirken. Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU), dem diverse Wirtschaftsverbände im Nacken sitzen, blockt jedoch und will ein solches Gesetz allenfalls in stark abgeschwächter Form mittragen. Wovor hat ein Teil der Wirtschaft Angst?

Du erfährst hier, was auf die Wirtschaft durch ein solches Gesetz zukommen wird. Zudem gebe ich Tipps + Kicks, wie Du aktiv die Gesetzeseinführung unterstützen kannst und wie Unternehmen sich vorbereiten können.

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Wertewandel, Beruf, Berufung: Interview mit Felix Rohkämper über seinen sozialen „weltwärts“-Freiwilligendienst in Südafrika

Foto: Felix Rohkämper

Wertewandel, Beruf, Berufung: Interview mit Felix Rohkämper über seinen sozialen „weltwärts“-Freiwilligendienst in Südafrika

Liebe Leserin, lieber Leser,

es kann einen jederzeit erwischen, in jeder Lebensphase: der Wertewandel. Bei mir passierte es in der Mitte meines Lebens: Für mein berufliches Leben wurden neue Werte immer wichtiger. Daraus entstand meine neue Lebensvision – und letztlich ein komplett anderes Berufsleben.

Manche Menschen erleben schon in jungen Jahren, wie sich Werte wandeln, mit tiefgreifenden Folgen für ihr Leben. So erging es Felix Rohkämper, 19 Jahre jung, und ab Oktober BWL-Student in Münster. Über seine erstaunliche innere Wandlung, die er vor kurzem aufgrund seines „weltwärts“-Freiwilligendienstes in Südafrika erlebte, habe ich mit ihm ein Interview geführt.

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Ausbeutung in Deutschland: Nur in der Schlachtbranche?

Ausbeutung in DeutschlandAusbeutung in Deutschland: Nur in der Schlachtbranche?

Liebe Leserin, lieber Leser,

ein fieses unsichtbares Virus macht fiese Zustände sichtbar: Auch in Deutschland werden Menschen systematisch ausgebeutet. Schon lange. Und in einigen Branchen ganz besonders ausgeprägt.

Die Großschlachtereien stehen gerade als Corona Hotspot besonders unter Beschuss. Rund 10 Großbetriebe dominieren, darunter Tönnies, Westfleisch und Vion als Marktführer. In der Branche ist bereits seit vielen Jahren üblich, Produktionsschritte wie das Schlachten und das Zerlegen über Werkverträge an Subunternehmen auszugliedern. Der Schlachthof ist dadurch nicht mehr für die Arbeitsbedingungen der Arbeiter zuständig, sondern der beauftragte Subunternehmer. Die Schlachtereien ersparen sich zudem Sozialabgaben. Das Motiv: Gewinne maximieren, durch Minimierung der Produktionskosten.

Aktuell wird wegen der vielen Corona Infizierten in allen Medien berichtet, wie in den Schlachthöfen die deutschen Arbeitsrechte wie der Mindestlohn umgangen werden und es wird gezeigt, wie Arbeiter aus Rumänien und Bulgarien in Baracken hausen, mit vielen Menschen auf engstem Raum.

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