Archiv der Kategorie: Ökonomie

Ecosia statt Google – mit grünem Klicken Bäume pflanzen

gruener klicken mit ecosia und baeume pflanzen

Mit Deinen Klicks kannst Du über Ecosia Bäume pflanzen lassen!

Ecosia statt Google – mit grünem Klicken Bäume pflanzen

Liebe Leserin, lieber Leser,

wie selbstverständlich nutze ich seit Jahren Google für die Suche im Internet. Als kürzlich die brennenden Urwälder im Amazonasgebiet die Schlagzeilen in den Medien beherrschten, stieß ich auf einen Artikel über eine ökologische Suchmaschine eines Berliner Unternehmens mit dem schönen Namen Ecosia – und war verblüfft: Wer diese Suchmaschine nutzt, pflanzt Bäume in bedrohten Regionen – ohne aktiv selber Geld zu spenden! Mit der Internetsuche wird der Luft CO2 entzogen.

Laut Ecosia wurden seit 2009 bis Ende Oktober 2019 mit den Einnahmen aus Werbeanzeigen über 72 Millionen Bäume gepflanzt! Das Ziel des gemeinwohlorientiert wirtschaftenden Unternehmens ist groß: Eine Milliarde Bäume sollen es werden!

Ich war anfänglich skeptisch und habe erst einmal geprüft, ob es irgendwelche Haken oder Nachteile gibt.

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Nachhaltige Geldanlagen: Nachhaltigkeit auf Sparflamme – mit börsengehandelten Indexfonds (ETF)

mit nachhaltigen ETFs rentabel Geld anlegen

nachhaltige ETFs: Rendite versus Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit auf Sparflamme – mit börsengehandelten Indexfonds (ETF)

Liebe Leserin, lieber Leser,

eine unter Renditegesichtspunkten günstigere Alternative als die im Blog von mir bereits vorgestellten öko-sozialen Aktienfonds könnte für Dich ein sogenannter ETF sein – ein Exchange Trade Funds –  oder zu deutsch ein börsengehandelter Indexfonds. In diesem Beitrag fokussiere ich mich auf ETFs, die Aktienindizes nachbilden.

Im vergangenen Jahr wollte ich erstmals eine kleine Summe in einen ETF investieren und fragte mich:

  • Welche Vorteile haben ETFs im Vergleich zu Aktienfonds?
  • Gibt es nachhaltige ETFs?
  • Wie sieht es hier mit der Erfüllung der Nachhaltigkeitskriterien aus?

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Nachhaltige Geldanlagen: öko-soziale Aktienfonds mit guter Rendite finden

nachhaltig Geld anlegen und öko faire Aktienfonds finden

nachhaltige Geldanlagen

Liebe Leserin, lieber Leser,

willst Du mit Deinem Geld bewusst nachhaltige Unternehmen fördern – und nicht unwissentlich Rüstungskonzerne, Atomkraftwerke oder Kinderarbeit? Und möchtest Du eine höhere Verzinsung als die zurzeit üblichen Null Prozent bekommen, bei einem vertretbaren Risiko?

Vor ein paar Jahren habe ich mir selbst diese Fragen gestellt. Durch 20 Jahre Bankexpertise hatte ich in der Vergangenheit schon einiges über Geldanlagen gelernt. Außerdem hatte ich die Erfahrung gemacht, dass meine privaten Geldanlagen in verschiedenen Aktienfonds auf lange Sicht (7 bis 10 Jahre) die attraktivsten Wertsteigerungen hatten. Doch ich wollte mein Geld nicht mehr in x-beliebige Unternehmen investieren, sondern in nachhaltig wirtschaftende.

Die Suche nach dem für mich stimmigen nachhaltigen Investment in Aktienfonds gestaltete sich anfänglich mühsamer als ich dachte. Ich musst lange recherchieren und diverse Quellen analysieren. Und viele angeblich sozial- und umweltverträglich investierende Fonds stellten sich als Mogelpackungen heraus.

Es gibt eine Fülle an nachhaltigen Anlageprodukten, wie z.B. Aktienfonds, Rentenfonds, Mischfonds aus Aktien und Renten, Indexfonds, Genossenschaftsanteile etc. Ich beschränke mich in diesem Blog-Letter auf nachhaltige Aktienfonds und zeige meine Vorgehensweise, um Fonds mit hohen Nachhaltigkeitsansprüchen und zugleich guter Rendite zu finden.

Ich werde das komplexe Thema der nachhaltigen Geldanlagen und der nachhaltigen Banken in später erscheinenden Blog-Lettern in loser Folge noch vertiefen.

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Bist Du in der Lage, Nachhaltiges Wirtschaften einfach zu erklären?

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Grafik 1 Nachhaltiges Wirtschaften ist dreidimensional

Liebe Leserin, lieber Leser,

ich träume davon, dass Nachhaltiges Wirtschaften eines Tages das vorherrschende Wirtschaftsmodell auf der ganzen Welt wird – der ganz normale Standard für alle Unternehmen.

Ich will daher möglichst viele Menschen befähigen – meine Leser, Schüler, Studenten, Konsumenten, Menschen in Unternehmen etc. –  das Konzept des Nachhaltigen Wirtschaftens zu verstehen und selber im eigenen Wirkungskreis ganz einfach zu erklären. Und es so immer weiter zu verbreiten.

Menschen lernen leicht über Bilder. Daher visualisiere ich grundlegende Nachhaltigkeitsprinzipien in einfachen Grafiken, sowohl bei meiner täglichen Beratungsarbeit in Unternehmen als auch in meinem Buch „3D-ÖKONOMIE: Profitabel wirtschaften im Einklang mit Mensch und Natur“, dem Leitfaden zum Nachhaltigen Wirtschaften.

Mit den in diesem Beitrag vorgestellten drei Grafiken will ich Dich in die Lage versetzen, Nachhaltiges Wirtschaften und zugehörige Prinzipien ganz einfach zu erklären.

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Der wahre Preis ist unsichtbar

preis zeigt oft nicht die umweltkosten und sozialkosten

Liebe Leserin, lieber Leser,

hier erfährst Du,

  • ob die Preisschilder der von uns täglich gekauften Waren die wahren Preise widerspiegeln
  • welche Kosten in der Preiskalkulation der Unternehmen fehlen und wer diese zu zahlen hat

Ich zeige Dir an einigen Beispielen, welche „unsichtbaren“ Kosten auf keinem Preisetikett zu finden sind.

Wer zahlt den wahren Preis?

Sofern bei der Herstellung eines Produktes Mensch und Natur ausgebeutet werden, zeigt das Preisetikett nicht den wahren Produktpreis. Dann fehlen die Kosten für soziale und ökologische Schäden, die Mensch und Natur bei konventioneller Herstellung erlitten haben. Dies sind beispielsweise

  • Gesundheitsschäden der Beschäftigten
  • fehlende existenzsichernde Löhne
  • Luftverschmutzungen
  • Wasser- und Bodenbelastungen

Würden also alle Umwelt- und Sozialkosten beim globalen Wertschöpfungsprozess eingerechnet, läge der wahre Preis der Produkte weitaus höher als der auf dem Preisschild gezeigte.

Aber Achtung! Ein hoher Preis ist kein Indikator für eine nachhaltige Herstellung! Eine 200 Euro Jeans kann auch umwelt- und sozialschädlich produziert worden sein, denn hochpreisige Markenprodukte werden häufig in der selben Textilfabrik gefertigt wie die Billigwaren. Nachfolgend zeige ich Dir anhand einiger Beispiele, welchen hohen Preis letztlich Mensch und Natur zahlen müssen.

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