Archiv der Kategorie: Allgemein

Nachhaltig Gutes Tun: richtig spenden

Nachhaltig Gutes tun durch richtiges SpendenNachhaltig Gutes Tun: richtig spenden

Liebe Leserin, lieber Leser,

für die meisten der von mir in Sachen Nachhaltigkeit beratenen Unternehmen ist es selbstverständlich,  als „guter Bürger“ (corporate citizen) zu handeln und sich für soziale, kulturelle oder ökologische Belange der Gesellschaft zu engagieren. Auch als Privatperson kannst Du Dich für einen guten Zweck einsetzen. Das kann auf vielfältige Weise geschehen. Am häufigsten wird Geld gespendet.

In diesem Beitrag kläre ich die wichtigsten Fragen rund um’s richtige Spenden:

  • Wo und wie finde ich das mich persönlich begeisternde Spendenprojekt?
  • Wie kann ich prüfen, ob mein Geld in ein seriöses und wirkungsvolles Projekt fließt?

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Wildbiene & Co. retten: 7 Dinge, die Du tun kannst

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Wildbiene zieht ins Insektenhotel … wenige Wochen später schlüpft der Bienennachwuchs

Wildbiene & Co. retten: 7 Dinge, die Du tun kannst

Liebe Leserin, lieber Leser,

wie einfach und beglückend es ist, einen Beitrag zur Rettung von Wildbienen zu leisten, erlebte eine Freundin von mir im vergangenen Jahr. Sie hielt dieses kleine Wunder des Lebens geistesgegenwärtig in Fotos fest. Gerade hatte sie ein Insektenhotel auf der Südseite ihres Balkons angebracht, als auch schon eine Wildbiene einzog … und in kürzester Zeit ein Nest für ihre Larven baute. Ein paar Wochen später schlüpften die Bienenkinder.

Das kannst auch Du erleben, siehe dazu meine Tipps & Kicks.

Warum müssen Wildbienen und andere Insekten gerettet werden?

Das ungute Gefühl, das mich schon vor einigen Jahren beschlichen hatte, wurde 2017 durch harte Fakten bestätigt:  In Deutschland ist von 1989 bis 2015 die Masse der Fluginsekten um durchschnittlich 76 Prozent zurückgegangen. (1)

Von den über 550 in Deutschland beheimateten Wildbienenarten sind laut Roter Liste mittlerweile 31 vom Aussterben bedroht, 197 gefährdet und 42 Arten stehen auf der Vorwarnliste. (2)

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Fridays For Future | 15. März 2019 weltweiter Klimastreik | Warum die Jugend der Welt um ihre Zukunft kämpft

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Fridays For Future: Die Jugend kämpft um ihre Zukunft

Liebe Leserin, lieber Leser,

vor einigen Jahren lernte ich durch einen Vortrag eines Klima-Wissenschaftlers, dass es Kippelemente im Erdsystem gibt, die von höchster Relevanz für das Erdklima sind. Dies sind:

  • die Eiskörper (Arktisches Meereis, Grönland-Eispanzer, Dauerfrostböden u.a.m.)
  • die Strömungssysteme der Luft und des Meeres
  • die Ökosysteme (Amazonas-Regenwald, Nordische Nadelwälder, Korallenriffe, Marine Kohlenstoffpumpe)

Ein Beispiel für ein Eiskörper-Kippelement: Die arktischen Dauerfrostböden in Sibirien und Nordamerika könnten durch die Erderwärmung beim Auftauen riesige Mengen an Kohlenstoffdioxid und Methan freisetzen – und so den Klimawandel noch mehr verstärken.

Ich empfehle, dazu einen Blick auf die Grafik der Infothek des Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) zu werfen. Dort sind die Kippelemente der Erde anschaulich dargestellt. Zudem sind spannende Details zu jedem Kippelement erläutert. (1)

Gänsehaut bekam ich, als der Wissenschaftler damals in seinem Vortrag beschrieb, dass der Menschheit nur noch eine begrenzte Zeit zur Verfügung steht, wenn bestimmte rote Linien überschritten werden. Ab einem Zeitpunkt X könne der Mensch keinen korrigierenden Einfluss mehr auf die Erderwärmung nehmen. Die Veränderungsprozesse der Kippelemente würden sich verselbständigen und unumkehrbar sein.

„Ich möchte, dass ihr in Panik geratet. Ihr sollt die Angst spüren, die ich jeden Tag spüre. Und ich möchte, dass ihr handelt. Dass ihr so handelt wie in einer Krise. Ich möchte, dass ihr so handelt, als wenn unser Haus brennen würde. Denn es brennt bereits.“(2)

Dies sagte die 16 jährige schwedische Schülerin Greta Thunberg (3) den Politikern und Wirtschaftsvertretern, bei der UN-Klimakonferenz in Katowice/Polen und beim Weltwirtschaftsforum in Davos – und löste in kürzester Zeit die weltweite Bewegung Fridays For Future (4) aus. Schüler und Studenten streiken an Freitagen für die Einhaltung der Klimaziele.

Ich kann die Angst der Schülerin Greta Thunberg und aller jungen Menschen der Fridays for Future Bewegung verstehen. Sie resultiert auch aus den alarmierenden Erkenntnissen der aktuellen weltweiten Klimaforschung, die Ende 2018 im aktuellen Sonderbericht des IPCC Intergovernmental Panel on Climate Change (5) – auch Weltklimarat genannt – veröffentlicht wurden.

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Was Mitarbeiter glücklich macht

strukturierte Mitarbeitergespräche sind Teil des Stakeholderdialogs

Was macht Mitarbeiter glücklich?

Liebe Leserin, lieber Leser,

ein wichtiges Prinzip des Nachhaltigen Wirtschaftens ist der Dialog mit den Interessengruppen – den Stakeholdern. (Der Begriff Stakeholder wurde in einem Blog-Beitrag bereits erklärt.) Zu den wichtigsten Stakeholdern eines Unternehmens zählen die Mitarbeiter.

Bei meiner Arbeit stelle ich immer wieder fest, dass die Interessen der Beschäftigten in allen Hierarchieebenen – bis hin zu den Führungskräften und der Geschäftsleitung – nicht regelmäßig erfragt und somit nicht bekannt sind.

Warum das so ist? Weil nach meiner Beobachtung in vielen Unternehmen und Organisationen ein echter tiefgründiger Dialog im Sinne eines gegenseitigen Feedback-Gebens zwischen Führungskräften und Mitarbeitern fehlt – regelmäßig und mit einer festen Struktur. Im Betrieb sieht man sich zwar jeden Tag, spricht natürlich auch miteinander, doch man bleibt an der Oberfläche und lernt nicht die Bedürfnisse und Glückskriterien des anderen im Detail kennen.

Meine Beratungspraxis zeigt: Es gibt eine prima Lösung im Bereich der Personalführung, die sich auch in kleinen Betrieben hervorragend bewährt und mit der man auf einfache Weise herausfinden kann, was Mitarbeiter glücklich macht.

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Regional ist nicht gleich Bio!

nachhaltige ernährung durch regional und bio als kombination Liebe Leserin, lieber Leser,

so mancher Verbraucher glaubt, er würde etwas Gutes für die Natur tun, wenn er Lebensmittel aus der Region kauft. Das Thema Regionalität wird kräftig von den großen Lebensmittelketten genutzt, die sogar eigene Handelsmarken auflegen, wie „Rewe Regional“ oder Lidl mit ein gutes Stück Heimat“.

In vielen Köpfen ist mittlerweile verankert: Regional = Bio

Doch das ist ein Irrglaube.  Ich zeige Dir, worauf es ankommt und welche Regionalsiegel Dir helfen können.

Die Art und Weise der Herstellung bzw. der Aufzucht ist entscheidend.

Falls der Bauer aus Deiner Region das Gemüse, die Kartoffeln und das Obst konventionell anbaut, verwendet er Pestizide und Kunstdünger. Auch das Tierwohl leidet bei der konventionellen Aufzucht. Was bringt es den Hühnern, Schweinen, Rindern etc.,  wenn sie zwar in meiner Region in NRW  aufgezogen werden, allerdings unter den Bedingungen der Massentierhaltung?

Regional bedeutet bei konventioneller Herstellung allenfalls, dass die Lebensmittel kürzere Transportwege hinter sich haben. Das spart aber nur CO2 Emissionen.

Übrigens ist der Begriff „Regional“ nicht gesetzlich geschützt. Jeder kann die Größe seiner Region nach Belieben definieren – und eigene Siegel erfinden.

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